• Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) fordert, dass auch in Zukunft jegliche Anwendung von Genome Editing-Verfahren an reproduktiven menschlichen Zellen verboten bleiben muss. Das ist nur eine von insgesamt acht Forderungen, die das GeN in einer im Februar 2017 veröffentlichten Stellungnahme formuliert. Darin setzt sich das GeN sowohl mit dem wissenschaftlichen wie auch dem gesellschaftlichen Umgang mit den neuesten Spielarten der Gentechnik auseinander – sowohl was deren Nutzung in der Medizin wie auch in der Landwirtschaft anbelangt. Download der Stellungnahme; Download  Beiblatt mit Zitaten und weiterführender Literatur
  • Im Bericht gibt Testbiotech einen Überblick über die Risiken und Probleme der Anwendung der neuen Gentechnikverfahren und zeigt, warum die neue Gentechnik mit besonderer Vorsicht und Vorsorge behandelt werden muss. Zentrale Aspekte sind dabei die Ziele der Anwender, die Fehleranfälligkeit der Verfahren, Probleme beim Tierschutz, aktuelle Patentanmeldungen, Folgen für die biologische Vielfalt und die Notwendigkeit einer umfassenden Regulierung. Synthetische Gentechnik und CRISPR-Cas – Die Risiken im Überblick.
    In einem weiteren Bericht von Testbiotech wird gezeigt, dass die Risiken der neuen Gentechnik-Verfahren bisher nicht ausreichend verstanden sind. Um zu erreichen, dass die gentechnisch veränderten Organismen ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung freigesetzt und vermarktet werden dürfen, werden die neuen Methoden von den Betreibern aber meist als sicher präsentiert. Vor einem unkontrollierten Einsatz warnt Testbiotech mit Nachdruck. Download  Bericht: Testbiotech
  • Für die neuen gentechnischen Verfahren besteht auch aus Sicht des Naturschutzes Regelungsbedarf. Hintergrundpapier des Deutschen Bundesamtes für Naturschutz (BfN) vom Juli 2017. Download Hintergrundpapier
  • Anlässlich der High-level-Konferenz der EU Kommission (Modern Biotechnologies in Agriculture – Paving the way for responsible innovation), die Ende September 2017 in Brüssel stattfand, hat das European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER) ein Statement veröffentlicht, das in kurzer Zeit von über sechzig international tätigen und renommierten Wissenschaftler*innen unterschrieben wurde. Im Statement wird ausführlich begründet, warum die neuen gentechnischen Verfahren einer umfassenden und unabhängigen Risikobewertung unterzogen werden müssen. Download des Statements: ENSSER
  • Auch Critical Scientists Switzerland (CSS) setzt sich kritisch mit den neuen Gentechnikverfahren auseinander. CSS ist der Meinung, dass es nicht ausreicht, die neuen Techniken der Gentechnik als Stand-Alone-Techniken zu bewerten. Stattdessen sollten sie in ihrem breiteren gesellschaftlichen Kontext analysiert und bewertet werden. Position paper of the Critical Scientists Switzerland (CSS) on new genetic engineering techniques

  • Ein Heft des Gen-ethischen Netzwerks (November 2017) behandelt das Schwerpunktthema Neue Gentechnik. Aus dem Editorial der GID-Redaktion: “Die Einordnung und Regulierung der neuen gentechnischen Verfahren, vor allem der Genome Editing-Verfahren in der Landwirtschaft, ist weiterhin hoch umstritten. Dieser Schwerpunkt soll einen Überblick über den aktuellen Stand der Debatten liefern. Dabei beleuchten die Autor*innen auch Aspekte, die in der Diskussion zu häufig untergehen.” Download: GID243 Neue Gentechnik
  • Zum Dossier Neue gentechnische Verfahren der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut)

  • Der Transatlantische Konsumentendialog TACD hat die Bedenken der Konsumierenden in Bezug auf neue Gentechniktechniken in einem Positionspapier zusammengefasst. Für TACD sind die neuen Techniken eindeutig Gentechnik. Die Produkte müssen aufgrund der Bedenken der Konsumierenden und der Gefahr unbeabsichtigter Wirkungen risikobeurteilt und gekennzeichnet werden.